Nicolaus Cusanus Gymnasium,  Reuterstraße 51, 51465 Bergisch Gladbach

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Unsere Straßburg-Fahrt

Vom 5. bis zum 8. Mai fuhren wir, die Französischkurse der 8. Klassen, nach Straßburg.
Das Ziel der Fahrt war es, unsere Sprachkenntnisse einmal im „echten Leben“ auszuprobieren – und natürlich auch Spaß zu haben.

Am ersten Tag standen wir morgens auf und bekamen ein typisch französisches Frühstück mit Baguette und Marmelade. Anschließend liefen wir vom Campingplatz aus nach Straßburg. Das fand zwar sicher nicht jeder gut, war aber längst vergessen, als wir in der Stadt ankamen.

Vor der Straßburger Kathedrale bekamen wir von unseren Lehrern Zettel für eine interaktive Stadtrallye. Diese ging allerdings relativ schnell vorbei, sodass wir noch viel Zeit hatten, die Stadt zu erkunden und Souvenirs zu kaufen. Danach folgte unser persönliches Highlight des Tages: eine Bootsfahrt über die Kanäle Straßburgs. Der Audioguide dazu war ebenfalls sehr informativ.

Der nächste Tag begann leider ziemlich früh, doch davon erholten wir uns schnell, denn es stand der Besuch des Europaparlaments an. Nachdem wir am Eingang gründlicher kontrolliert wurden als am Flughafen und nette Namensschilder erhalten hatten, begann unsere Führung. Die Dame, die uns herumführte, zeigte uns verschiedene Säle, in denen Politiker debattieren, und erzählte uns viele interessante Informationen über die Arbeit des Parlaments.

Im Anschluss hatten wir noch einmal Freizeit, um weiter durch die Stadt zu bummeln. Abends aßen wir in einem sehr leckeren Flammkuchenrestaurant – ganz typisch elsässisch.

Natürlich bestand die Fahrt nicht nur aus dem offiziellen Programm. Vor allem die Abende in unseren Bungalows sorgten für viele schöne und lustige Erinnerungen. Wir glauben, viele Schüler*innen würden uns zustimmen, dass es eine tolle Gelegenheit war, mit Freunden für kurze Zeit eine Art WG zu erleben. Dabei lernten wir auch einiges an Selbstständigkeit, da wir selbst putzen, kochen und spülen mussten. Allerdings nicht so viel, dass Herr Degen uns nicht noch mitten in der Nacht beim Entfernen einer Spinne aus dem Zimmer helfen musste, während wir kreischend zusahen.

Außerdem möchten wir unseren Lehrer*innen danken, die heldenhaft darauf achteten, dass wir unsere Nachtruhe einhielten – was wir natürlich ALLE vollkommen vorbildlich getan haben.

Und noch ein Tipp an die jetzigen Französisch Lernenden 7. Klassen: Kommt nicht zu spät zum Bus, sonst müsst ihr auf der Rückfahrt Berichte schreiben.

Alles in allem war die Straßburg-Fahrt eine sehr schöne Erfahrung.

 

Bericht von Aimée Schiffmann und Lara Debuschewitz

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