Schneegestöber statt Schulbank drücken
Am 19.03 war es so weit: Die gesamte 10. Stufe traf sich gegen 20 Uhr vor der Schule. Nachdem sich die Schüler und Schülerinnen von ihren Eltern verabschiedet hatten und der Bus fertig beladen war, ging es endlich los – 14 Stunden Abenteuer lagen vor uns.
Nach etwa 3 Stunden Fahrt, machten wir an einer Tankstelle halt, wo wir uns mit überteuertem Eis als Mitternachtssnack stärkten, bevor es weiterging. Nach rund 11 weiteren Stunden kamen wir endlich in Hochkrimml an.
Nachdem wir alles ausgeladen hatten, beschäftigten wir uns erst einmal ein paar Stunden mit Spielen oder Gesprächen. Hauptsächlich versuchten wir aber, wach zu bleiben. Als wir schließlich unser Equipment vom Skiverleih abgeholt hatten, bezogen wir die Zimmer – und lieferten uns mehrere Kämpfe mit den Bettlaken, aus denen erschöpfte Gewinner*innen hervorgingen.
Am späteren Nachmittag wurden die Anfänger*innen in ihre Skier gesteckt, eingewiesen und bekamen von den Fortgeschrittenen und Lehrer*innen die Grundlagen beigebracht.
Nach einer langen ersten Nacht ging es endlich los: Wir standen auf der Piste – also fast. Als Erstes war Aufwärmen angesagt. Täglich stattfindend zu dem neuen Lieblingssong der gesamten 10. Stufe: „Theo Theo“; inklusive des dazugehörigen Tanzes von Herrn Thomas, der bei uns Schülern und Schülerinnen hervorragend ankam. Nachdem wir das Aufwärmen erfolgreich absolviert hatten, marschierten wir zum Lift – wobei viele unterschätzten, wie schwer es ist, mit Skischuhen zu laufen.
Dann standen wir endlich auf dem Berg. Die Fortgeschrittenen stiegen direkt in den Lift und fuhren hoch, während die Anfänger*innen erstmal unten blieben und sich langsam herantasteten. Das wiederholte sich an den meisten Tagen: aufstehen, frühstücken, „Theo Theo“ tanzen, Ski fahren – und wieder von vorne. Die Anfänger*innen machten große Fortschritte und manche konnten am Ende der Woche sogar schwarze Pisten herunterfahren, was am Anfang noch wie ein schlechter Witz klang.
Die Lehrer*innen überraschten uns Schüler*innen am letzten Abend noch mit einem Casino-Abend – das hieß: schick anziehen! Nachdem alle sich geschniegelt und gestriegelt hatten, ging es ins „Casino“, wo wir sehr viel Spaß hatten.
Am Ende der Fahrt konnten wir alle, trotz leichten Verletzungen auf eine schöne Woche mit viel Spaß zurück blicken. Als Stufengemeinschaft sind wir zusammengewachsen und haben insgesamt eine stärkere Bindung aufgebaut.
Nach 6 Tagen hieß es :12 Stunden Rückfahrt und Abschied nehmen. Gegen 22:00 Uhr kamen wir wieder heil am NCG an und wurden nach dem Ausladen direkt in die Ferien entlassen.
Geschrieben von Bennet Linden (10b)




