Religionsausflug zur Synagoge nach Düsseldorf
Am Donnerstag, den 8.1.2026, fuhren die katholischen Religionskurse der sechsten Klassen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Düsseldorf, um dort die Synagoge zu besichtigen. Wir lernten dort viel Neues zu den Gebräuchen der Juden - das war wirklich sehr spannend!
Als wir die Synagoge betraten, mussten alle Jungs eine Kippa anziehen. Die Kippa ist eine besondere Mütze. Sie wird von jüdischen Jungen und Männern beim Beten in der Synagoge (die Kirche der Juden) getragen als Symbol, dass Gott über dem Menschen steht. Frauen sind davon befreit. Spannend war auch zu erfahren, dass Frauen und Männer unterschiedliche Plätze in der Synagoge haben. Frauen sitzen in einem Rang namens Empore, während Männer unten in der Synagoge sitzen. Außerdem müssen traditionell zehn Männer zum Beten bzw. für die Feier des Gottesdienstes anwesend sein.
Der Grund für diesen Ausflug war, dass unsere Religionskurse sich derzeit mit dem Judentum beschäftigen und u.a. auch an dem Wettbewerb „Shalom - jüdisches Leben heute“ teilnehmen. Als Wettbewerbsbeiträge haben wir in kurzen Podcasts/Videos verschiedene Feste des Judentums erklärt. Offene Fragen konnten wir bei unserem Ausflug in die Synagoge klären und haben darüber hinaus neue Sachen gelernt; zum Beispiel, dass es in der Düsseldorfer Synagoge Torarollen gibt, die teilweise über 250 Jahre alt sind. Frau Soworka und Heer Jessen begleiteten uns bei diesem Ausflug und führten uns sicher um 13: 30 Uhr wieder zum NCG zurück.
(verfasst von Helene Hornig, Milla Winter)






