Nicolaus Cusanus Gymnasium,  Reuterstraße 51, 51465 Bergisch Gladbach

NCG Weihnachtsgruß

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

am Ende dieses Jahres und kurz vor dem Weihnachtsfest 2022 möchten wir gemeinsam die letzten Monate Revue passieren lassen und uns bei Ihnen und Euch für das vielfältige Engagement und die Unterstützung bedanken. Ohne Ihr und Euer Engagement, ohne das tatkräftige Zupacken – und das häufig an Stellen, die man vielleicht erst auf den zweiten Blick oder manchmal auch gar nicht sieht – kann Schule vielleicht irgendwie funktionieren, aber sie ist dann am Ende nicht viel mehr als eine mehr oder weniger gut verwaltete Lehr- und Lernanstalt. Und das kann niemand wollen.

Natürlich könnte man jetzt wieder den Satz bemühen, dass ein weiteres herausforderndes Jahr hinter uns allen liegt. Das ist sicherlich nicht falsch: Wir mühen uns immer noch an der Coronapandemie und ihren Folgen ab, gerade in den letzten Wochen haben wir einen unglaublich hohen Krankenstand im Kollegium und unter den Schüler:innen erlebt, der zu Unterrichtsausfall und zuletzt sogar noch einmal zu zwei Tagen Distanzunterricht geführt hat. Gleichzeitig mussten wir gemeinsam die Folgen eines verbrecherischen Angriffskrieges mitten in Europa gemeinsam stemmen: Wir haben Schüler:innen aus der Ukraine und ihre Eltern in unsere Schulgemeinschaft aufgenommen, viele haben weitere oder neue Geldsorgen und Ängste vor einer Ausweitung der kriegerischen Auseinandersetzungen, die die älteren unter uns aus den 1970-er und 1980-er Jahren noch kennen und von denen wir geglaubt haben, dass sie nie wiederkehren werden. All das haben uns in Atem gehalten.

Um so wichtiger ist es, auf das zu schauen, was uns allen geholfen hat, zusammenzuhalten oder neu zueinander zu finden:

  • Klassen- und Kursfahrten konnten wieder uneingeschränkt das ganze Jahr über stattfinden, eine im vergangenen Schuljahr in der Jahrgangsstufe 7 ausgefallene Klassenfahrt konnten wir sogar glücklicherweise nachholen. Das hat den Zusammenhalt in den Klassen und in den Jahrgangsstufen gestärkt.
  • Unser Kulturleben konnte – endlich! – wieder aufleben trotz der räumlichen Einschränkungen während der Sanierung: Im Rahmen der Grundsteinlegung für unseren neuen Gebäudetrakt im Mai konnten die ersten Ensembles zeigen, was Sie in kurzer Zeit erarbeitet hatten. Unter dem Titel NCGo konnten wir einen schönen Abend zum Abschluss des vergangenen Schuljahres erleben und das Weihnachtskonzert im Bergischen Löwen am letzten Montag hat alle, die da sein konnten, in weihnachtliche Stimmung versetzt. Der Zuschauerandrang bei NCGo und dem Weihnachtskonzert war riesig, und wir freuen uns gerade für die Organisatoren und die Beteiligten über diesen enormen Zuspruch.
  • Aus den vom Land NRW bereitgestellten Fördergeldern konnten wir Fördermaßnahmen bereitstellen, deren Organisation dankenswerterweise von Eltern übernommen wurde, außerdem konnten wir allen Klassen und vielen Kursen im Rahmen von Wandertagen und Exkursionen finanzielle Mittel bereitstellen für Programme, die den Zusammenhalt und die Teamfähigkeit fördern sollen.
  • Das Lehrerkollegium konnte sich im November 1,5 Tage Zeit nehmen, um im Rahmen einer Fortbildung ebenfalls an den eigenen Teamstrukturen zu arbeiten. Dass Eltern- und Schülerschaft im Vorfeld der Veranstaltung und in der Schulkonferenz zu dem etwas größeren Zeitrahmen der Fortbildung ihre Zustimmung gegeben haben, freut uns sehr.

Die Aufzählung ließe sich sicherlich noch um viele Punkt erweitern, deshalb noch einmal: Ein großes Dankeschön an Sie und Euch alle für Ihre und Eure vielfältige Unterstützung!

Das Weihnachtsfest steht symbolisch für eine Sehnsucht, die fast alle Menschen in sich tragen, sicherlich auch die, die nicht religiös sind oder der christlichen Religion angehören, nämlich die Sehnsucht nach Frieden und danach, dass die Gewalt nicht das letzte Wort haben möge.

Himmlische Boten verkünden in der Weihnachtserzählung den Menschen den Frieden auf Erden – nicht irgendwelchen Menschen, sondern gerade den Menschen, die ganz unten auf der sozialen Leiter der damaligen Gesellschaft stehen – einfachen Hirten auf dem Feld. Dieser Frieden soll aufscheinen an der Geburt eines Kindes, eines Kindes armer Leute, das in einer Notunterkunft zur Welt kommt und dessen Eltern mit ihm nach den weiteren Berichten der Bibel vor dem örtlichen Machthaber kurz nach der Geburt in die Fremde fliehen müssen. Das hat nicht viel mit der Romantik und dem Konsum zu tun, die heute das Weihnachtsfest oft prägen, ja manchmal übertünchen. Das Weihnachtsfest ist bei aller Freude an Geschenken, die auch sein darf und sein soll, ein eminent politisches Fest. Die Menschen zur Zeit der Geburt Jesu lebten, so die Propaganda des damaligen römischen Kaisers Augustus, in einem Goldenen Zeitalter des Friedens. Dieser Frieden der römischen Kaiser war aber eigentlich nur die kurzfristige Abwesenheit von Krieg, von oben herab aufgezwungen, gebaut auf militärischer Macht und der Unterdrückung und Ausbeutung weiter Teile der Bevölkerung zum Nutzen einiger weniger.

Auch der Friede, der in der Weihnachtsbotschaft den Menschen angekündigt wird, kommt von oben, aber nicht erzwungen, sondern in der Form eines Angebotes: „Lass Dich darauf ein, in der Geburt eines Kindes eine neue Zeit heraufziehen zu sehen. Trau Dich, in Deinem direkten Umfeld daran mitzuarbeiten, dass soziale Ungleichheiten und alles Trennende zwischen den Menschen weniger werden. Trau Dich auch, um Hilfe zu bitten, wenn Du alleine gerade nicht weiterkommst. Öffne Dich für andere, um zu helfen und um Hilfe zu erhalten.“ Das ist der einzige Weg zu einem Frieden, der diesen Namen auch wirklich verdient.

Dass Sie, Ihr und wir diesen Frieden gerade nach den anstrengenden letzten Wochen, in denen wir alle irgendwie durchgehalten haben, im Kreis unserer Familie an Weihnachten erleben und spüren dürfen, das wünschen wir allen ganz herzlich. Und natürlich wünschen wir einen guten Start in das Neue Jahr 2023 und dafür Glück und Gesundheit.

 

 

 

S. Hees (Schulleiter)                          J. Schmitter (Stellv. Schulleiter)

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